Zum Inhalt springen
Workshop zeigt Wege zur Klimaförderung
Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten: Kris Workshop. Foto: Ingenieurbüro FörBexx GmbH

Workshop zeigt Wege zur Klimaförderung

Lesedauer: ca. 1 Min. | Text: _Redaktion _RDN

Wie können private Grundstücke besser gegen Hitze, Trockenheit, Starkregen und Überflutungen geschützt werden? Antworten auf diese Frage erhielten interessierte Bürgerinnen und Bürger jetzt bei einem Informationsworkshop der Stadt Marl.

Im Mittelpunkt standen die umfangreichen Fördermöglichkeiten für Klimaanpassungsmaßnahmen im Fördergebiet „Gestaltungsraum Stadtmitte“.

Die Veranstaltung bot den Teilnehmenden einen umfassenden Überblick über das Förderprogramm KRiS – Klimaresiliente Region mit Internationaler Strahlkraft. „Klimaanpassung beginnt nicht erst im öffentlichen Raum, sondern auch auf privaten Grundstücken“, betonte die Technische Dezernentin Andrea Baudek. Mit dem Förderprogramm KRiS wolle die Stadt Eigentümerinnen und Eigentümer dabei unterstützen, konkrete Maßnahmen gegen Hitze, Trockenheit und Starkregen umzusetzen. „Wer Flächen entsiegelt, begrünt oder Regenwasser nutzt, leistet einen wichtigen Beitrag für ein klimaresilientes und lebenswertes Marl“, so Baudek weiter.

Klimaangepasste Zukunft 

Im Mittelpunkt des Workshops stand der Vortrag von Heike Werner. Die Mitarbeiterin des Zentralen Betriebshofes stellte das Förderprogramm vor und erläuterte anschaulich, warum das Prinzip der sogenannten „Schwammstadt“ für eine klimaangepasste Zukunft immer wichtiger wird. Klaus Dalkowski vom Klima.Werk erläuterte praxisnah die Antragstellung und gab Tipps zur Umsetzung. An den anschließenden Wissenstischen konnten die Teilnehmenden ihre Fragen direkt mit Fachleuten der Stadt und des Klima.Werks klären – von Förderbausteinen über Antragswege bis zu konkreten Projektideen.

Fördermittel nutzen

Mit dem KRiS-Workshop möchte die Stadt Eigentümer gezielt dabei unterstützen, Fördermittel zu nutzen und eigene Klimaanpassungsmaßnahmen umzusetzen. Zugleich sollen weitere Interessierte für das Programm gewonnen werden. Die gute Resonanz zeigt: Klimaanpassung ist in Marl längst ein Thema, das viele bewegt. Wer nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnte, findet weitere Informationen zu Fördermöglichkeiten unter www.kris-marl.de sowie unter www.klima-werk.de/kris-foerderung .

Artikel teilen:

Mehr aus Ihrem Vest: