Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzen die Gelegenheit, um mehr über die kommunale Wärmeplanung der Stadt Marl zu erfahren. Im Rahmen eines Workshops in der Erlöserkirche konnten sie Fragen stellen, diskutieren und mehr über den Status Quo erfahren.
Seit Mai vergangenen Jahres ist die Bottroper Innovation City Management GmbH (ICM) mit der Aufstellung der Kommunalen Wärmeplanung in Marl beauftragt. Aktuell ist das Unternehmen im ersten Schritt vor allem in der Bestandsanalyse aktiv. Das hatte ICM auch schon im vergangenen Stadtplanungsausschuss berichtet.
“Chancen und Perspektiven”
„Die Wärmeplanung eröffnet Chancen und Perspektiven für Unternehmen wie für private Haushalte gleichermaßen“, sagt Andrea Baudek, Technische Dezernentin der Stadt Marl. Für die Marlerinnen und Marler ging es nun darum, was in Zukunft auf sie zukommen könnte. Dabei ging es um ganz unterschiedliche Fragen wie „Wird die Fernwärmeversorgung im Stadtgebiet ausgebaut?“, „Brauche ich bald eine neue Heizung?“, „Wie soll ich mich verhalten, wenn meine Heizung in die Jahre gekommen ist?“, „Gibt es vielleicht einen ganz besonderen Tipp, um Energie zu sparen?“, „Wo kann ich Fördermittel beantragen?“.
Transformation in der Energieversorgung
Bei der Wärmeplanung geht es vor allem um einen Fahrplan, wie die Transformation in der Energieversorgung aussehen kann. Philipp Hammelmann von ICM: „Derzeit ermitteln wir, wo in Marl wie viel Energie verbraucht bzw. wie viel Energie benötigt. Zudem erhalten wir einen Überblick zu der Art der Versorgungsanschlüsse im Stadtgebiet.“
Planziel steht für 2027
Mitte 2027 soll die Wärmeplanung für Marl stehen. Sie dient dabei als wegweisendes Instrument für zukünftige Planungen und soll wichtige Orientierung für private Hausbesitzer, aber auch für Unternehmen und die Kommune mit langfristig ausgerichteten Zielszenarien liefern.