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Bonifatiusschule: Neue Sporthalle und mehr Räume geplant
Foto: Stadt Marl/ Pressestelle

Bonifatiusschule: Neue Sporthalle und mehr Räume geplant

Lesedauer: ca. 2 Min. | Text: _Redaktion _RDN

Rat beschließt Ausschreibung und Vergabe der Planungsleistungen

Die Stadt Marl will an der Bonifatiusschule den Neubau einer größeren Sporthalle mit zusätzlichen Schulräumen gezielt vorantreiben. Der Rat hat die Ausschreibung und Vergabe der Planungsleistungen für die Grundschule in Brassert jetzt einstimmig beschlossen.

„Wir wollen bei diesem wichtigen Projekt keinen Zeitverzug“, sagt Bürgermeister Thomas Terhorst. Die Verwaltung will deshalb sämtliche Planungsleistungen ausschreiben und vergeben. Ziel ist es, die Vergabe so zu gestalten, dass nach jeder der neun geplanten Leistungsphasen die Planung beendet werden könnte. Auf Basis der Kostenberechnung soll dann ein Baubeschluss des Stadtrates zur Entscheidung vorgelegt werden. „So stellen wir sicher, dass nach der Kostenberechnung und dem Beschluss des Rates zügig weitergearbeitet werden kann und keine zeitaufwendige Neuausschreibung mehr notwendig wird“, erklärt Thomas Terhorst. „Damit wollen wir gezielt Planungszeiten verkürzen und schneller in die Umsetzung kommen.“

Sporthalle wird größer geplant

Die notwendige Schulraumerweiterung soll nach Angaben der Stadt gemeinsam mit dem Hallenneubau in einem Gebäude realisiert werden. Eine ursprünglich angedachte Aufstockung des 2022 errichteten Ganztagsneubaus reicht nach aktueller Bewertung nicht aus und wäre im laufenden Schulbetrieb nur mit zusätzlichem Aufwand umsetzbar. Außerdem ist der Bedarf an Sportflächen gestiegen, daher wird die Sporthalle nunmehr größer geplant. Auch die Außenanlagen sollen in das Gesamtkonzept für die Schule einbezogen und neu geplant werden.

Die Kosten für die Planungsleistungen werden auf rund 1,3 Mio. Euro geschätzt. Die vorläufig kalkulierten Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 4,4 Mio. Euro. Im Haushalt sind bislang 2,3 Mio. Euro vorgesehen; weitere Mittel sollen über den Haushaltsplan 2027 bereitgestellt werden. Zudem prüft die Verwaltung mögliche Förderprogramme, um den städtischen Haushalt zu entlasten.

Halle ist in die Jahre gekommen

Hintergrund für das Bauprojekt ist der steigende Bedarf am Schulstandort: Die bestehende Halle ist seit mehr als 50 Jahren in Nutzung und weist technische wie funktionale Mängel auf. Gleichzeitig werden zusätzliche Räume für den Schulbetrieb und die Ganztagsbetreuung benötigt. Grund sind die Erweiterung der Zügigkeit im Rahmen der Schulentwicklungsplanung und der Anstieg der OGS-Betreuungsquote.

Der Ratsbeschluss steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung und Bekanntmachung des Haushalts 2026. Zudem ist im Rahmen der vorläufigen Haushaltsführung vor Beginn der Investition eine Freigabe durch die Kommunalaufsicht erforderlich. Bei der Maßnahme handelt es sich um eine Pflichtaufgabe der Stadt Marl nach dem Schulgesetz NRW.

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